49 Erwachsene haben sich am 02.05.2018 in der Ev. Samariterkirche in Berlin getroffen, um der Frage nachzugehen, ob Religionen Probleme lösen oder diese schaffen. Diskutiert wurden unter anderem die staatlich organisierten Kirchensteuern, jüdisch-christliche Traditionen, Religionsfreiheit und Kommunikation. Die Referenten sollten sich zu diesen Thesen äußern und Position beziehen. In Kleingruppen konnten danach die Referenten noch einmal einzeln befragt und mit ihnen diskutiert werden, bevor es zu einer Abschlussrunde wieder eine Versammlung im Plenum gab. Herausgestellt wurde, dass Religion kein Mittel zur Problemlösung ist. Religion sei vielmehr ein Schatz für den einzelnen und sollte stets von der Politik getrennt betrachtet werden. Provokationen im Namen der Religion oder religiös motivierte Provokation gibt es leider immer wieder. Den Opfern dieser Diskriminierung sollte man offen beistehen und auch die Religionsgemeinden sollten öffentlich dazu Stellung beziehen und bekannt machen, dass so eine Haltung nicht geduldet wird. Die Herausforderung an die Gesellschaft sahen die Teilnehmer der Veranstaltung darin, auch diejenigen zu erreichen, die nicht an solchen Veranstaltungen teilnehmen und Hass schüren, die aber besonders von einem interreligiösen Gespräch profitieren würden.

 

 

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