Seit 15. November führt das Abrahamische Forum das bundesweit neuartige Projekt „Religionen für biologische Vielfalt“ durch. Hierbei arbeiten Vertreterinnen und Vertreter von Religionsgemeinschaften und Naturschutzakteuren zusammen.

Am 30. Januar 2017 hat der Arbeitskreis „Religionen und Naturschutz“ bei einem ersten Treffen in Mainz seine Arbeit aufgenommen.

Dem Arbeitskreis gehören  Personen von 9 Religionen aus dem Alevitentum, Baháitum, Buddhismus, Christentum, Ezidentum,  Hinduismus, Islam, Judentum und der Sikh-Religion an sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bundesumweltministeriums, des Bundesamtes für Naturschutz, des Deutschen Naturschutzrings und des NABU.

Ziel des Arbeitskreises ist die Planung und Koordination gemeinsamer Arbeiten im Bereich des Naturschutzes. Im Fokus stand bei dem ersten Treffen die „Religiöse Naturschutzwoche“ im September jeden Jahres und der Aufbau „Religiöser Teams“, die in Schulen das Thema Naturschutz und die Rolle der Religionen in der Naturschutzarbeit behandeln. Im Rahmen des Netzwerks „Religionen und Naturschutz“ wird neben dem Arbeitskreis auch ein Fachbeirat und ein Freundeskreis gebildet.

Das Projekt wird auch auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vom 25.-27. Mai präsentiert.

Das dreijährige Projekt wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Durchgeführt wird das Vorhaben durch das Abrahamische Forum in Deutschland e.V. mit Sitz in Darmstadt.

gez. Jürgen Micksch, Geschäftsführer des Abrahamischen Forums in Deutschland

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