Deutsches Islamforum

Um das Miteinander zu verbessern haben der Interkulturelle Rat und der Rat der Türkeistämmigen Staatsbürger in Deutschland das Deutsche Islamforum eingerichtet. Am 26. Juni 2002 wurde erstmals zu einem Forum Islam eingeladen. Kritische Fragen des Zusammenlebens sollten offen und kontrovers erörtert werden. Vertretungen aller relevanten muslimischen Verbände nahmen daran ebenso teil wie Persönlichkeiten aus Staat, Gesellschaft, Religionsgemeinschaften und Wissenschaft. Bald danach wurden Islamforen auf Länder- und kommunaler Ebene gebildet.

Die Dialoge im Deutschen Islamforum tragen seit 2002 erfolgreich dazu bei, im islamischen Bereich die dialogbereiten Persönlichkeiten und Gruppierungen zu fördern. Bisherige Veranstaltungen des zweimal pro Jahr tagenden bundesweiten Islamforums haben gezeigt, dass verantwortliche Persönlichkeiten der muslimischen wie der nichtmuslimischen Bevölkerung dieses Angebot zum Gespräch als wichtig erachten, suchen und annehmen. An den Islamforen nehmen regelmäßig unter anderen teil: VertreterInnen der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), des Islamrates, des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), des Verbands der Islamischen Kulturzentren (VIKZ), der Gemeinschaft der Ahmadiyyas in Deutschland, der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (ATIB), der Deutschen Muslim-Liga und der Türkischen Gemeinde in Deutschland sowie VertreterInnen der Innenministerien der Länder, des Verfassungsschutzes des Bundes und der Länder, der Gewerkschaften, anderer Religionsgemeinschaften in Deutschland und WissenschaftlerInnen und Wissenschaftler. Die Tagungen sind in der Regel nicht öffentlich.

Förderung

Das Deutsche Islamforum wurde von 2002 bis 2014 durch die Karl Konrad und Ria Groeben Stiftung gefördert. Im Jahr 2016 erfolgt eine Förderung durch die Dr.-Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung.

 

 

Ansprechpartner

Dr. Jürgen Micksch (info@abrahamisches-forum.de)

 

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