Am 20. Juni 2019 fand in Zusammenarbeit mit dem Höheren Institut für Islamische Theologie der Ez-Zitouna Universität und dem Abrahamischen Forum in Deutschland e.V. die Konferenz Dialog und Koexistenz zwischen Offenbarungsreligionen  im tunesischen Hammamet statt. Zahlreiche NachwuchswissenschaftlerInnen nahmen teil. In ihrer Eröffnungsrede betonte die Koordinatorin Prof. Dr. Mongia Souaihi die dringende Notwendigkeit des interreligiösen Dialoges mit seiner zentralen Aufgabe, den Völkerfrieden zu bewahren.

Abdassamad El Yazidi, Generalsekretär vom Zentralrat der Muslime Deutschlands und Mitglied des Abrahamischen Forums in Deutschland, stellte die Arbeit der Abrahamischen Teams vor. Deren VertreterInnen informieren in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen über zentrale Aussagen der abrahamischen Religionen und beraten zu Fragen des Zusammenlebens. Mit diesem wichtigen Instrument zum gleichberechtigten Dialog wird wesentlich zur Friedensfindung beigetragen.

Ziel der Konferenz war die Anregung eines lebendigen Austausches zwischen tunesischen Wissenschaftlern und religiösen ExpertInnen, welche mit dem Abrahamischen Forum in Deutschland kooperieren. Angeregt wurde auch nach dem deutschen Vorbild der Jungen Abrahamischen Teams die Zusammenkunft von tunesischen interreligiösen Jugendgruppen.

Die Konferenz fand großen Anklang bei Studierenden und setzte einen entschiedenen Akzent auf das friedliche internationale Zusammenleben in Tunesien – auch vor dem Hintergrund von terroristisch motivierten Drohungen und extremen Haltungen.

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