In diesen Tagen (27.03.-04.04.) wird das Pessach Fest gefeiert. Es erinnert an den Aufbruch des israelitischen Volkes aus der Sklaverei in Ägypten. Gott sandte viele Plagen ins Land, aber der Pharao bleib taub und blind. Erst als ein Todesengel an den Häusern Ägyptens in der Nacht vorüberschritt, konnten die israelischen Familien ziehen. Sie hatten  ihre Türpfosten mit dem Blut eines Lamms als Zeichen ihres Gottvertrauens bestrichen.  Übersetzt bedeutet Pessach soviel wie vorübergehen.

Das Fest ist mit vielen Riten und Traditionen verbunden, wie sie das alttestamentliche Buch Exodus (Hebräisch Schemot) erzählt. Jesus aß mit seinen Jüngern das letzte Pessachmahl am Tag vor seiner Kreuzigung. Wir Christen kennen diesen Tag als Gründonnerstag. Auf die Parallelen von Ostern und Pessach weist auch die Sprache hin. Das Osterfest heißt pâques auf Französisch, paṣte auf Rumänisch und pasqua auf Italienisch.

 

 

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