Aktiv gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus

Angesichts der Ausbreitung von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus haben junge Juden, Christen, Muslime und Bahai in Frankfurt am Main das Junge Abrahamische Forum (JAF) gegründet. Ziel ist ein gutes Miteinander von Angehörigen dieser abrahamischen Religionen und die Verringerung von Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt. Das Junge Abrahamische Forum betont, dass die 1.500 antisemitisch und 1.000 antimuslimisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr nicht hingenommen werden dürfen.

Das Junge Abrahamische Forum hat sich zum Ziel gesetzt, das Miteinander mit Angehörigen dieser Religionen zu verbessern. Dabei ist das JAF auch offen für andere Religionen und Menschen ohne Religion. Die jungen Menschen der abrahamischen Religionen wollen gemeinsam in Schulen und zu anderen Veranstaltungen gehen, um das gegenseitige Verständnis zu verbessern. Das Junge Abrahamische Forum widmet sich bei seinen Aktivitäten besonders der jungen Generation.

Vorgesehen ist die Bildung von Jungen Abrahamischen Foren in einzelnen Regionen in Deutschland. Junge Juden, Christen, Muslime und Bahai bis zu 30 Jahren werden dazu aufgerufen, sich beim Abrahamischen Forum zu melden, wenn sie dabei aktiv werden wollen. Ein erstes regionales Junges Abrahamisches Forum (JAF) wurde im Rhein-Main-Gebiet eingerichtet.

Initiator des JAF ist das Abrahamische Forum in Deutschland. Gefördert wird das Forum durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und die Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung. Zuständige Referentin beim Abrahamischen Forum ist Johanna Hessemer, die auch weitere Auskünfte erteilt.

 

gez. Jürgen Micksch
Geschäftsführer des Abrahamischen Forums in Deutschland e.V.

Darmstadt, 18. Juni 2018

 

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