Vom 8. bis 15. September 2019 gab es bundesweit über 50 Veranstaltungen zu den Religiösen Naturschutztagen. Zentraler Veranstaltungsort war in diesem Jahr Köln mit 26 Veranstaltungen, die durch große Vielfalt geprägt waren.

Beim Muslimischen Verband DITIB widmeten sich über 900 Moscheegemeinden in Ansprachen und Gebeten der Erhaltung der Schöpfung.  Am Freitagsgebet der Kölner  Zentralmoschee zur Religiösen Naturschutzwoche nahmen über 1.000 Gläubige teil. Anschließend erfolgte eine gemeinsame Begrünung des Vorplatzes der Moschee: Blumen und Sträucher wurden angepflanzt. Danach erfolgte eine öffentliche Diskussion mit Vertretern des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) und des Abrahamischen Forums über die Verantwortung gegenüber der Schöpfung.

In Darmstadt wurde 2017 mit den Religiösen Naturschutztagen begonnen. Im dritten Jahr hat sich gezeigt, dass immer mehr Teilnehmende bei Veranstaltungen mitmachen. An der Darmstädter Synagoge wurde ein von Christen und Muslimen gespendeter Baum gepflanzt, wie bereits in den Vorjahren an einer Moschee und einer Kirche.

Mit der Wetterau in Hessen hat erstmals ein Landkreis eine Religiöse Naturschutzwoche durchgeführt. Koordiniert vom Evangelischen Dekanat Wetterau gab es in Reichelsheim, Bad Nauheim, Friedberg, Büdingen-Rohrbach und Nieder-Weisel besonders für die Jugend ein tolles Angebot, wie z.B. ein Poetry-Slam und eine Wanderung mit Lamas. Die Stadt Osnabrück hat einen vollen Tag dem religiösen Engagement für die Natur gewidmet und bot neben spannenden Vorträgen zum Naturschutz eine Theateraufführung von Schülern zum Thema Plastik. In Frankfurt am Main stand an zwei Tagen Bier und Tee im Mittelpunkt. So konnten die Gäste ihr eigenes Getränk brauen und erfahren, welche Bedeutung das Bier in den Religionen hat.

Eine Auswertung der verschiedenen Aktivitäten erfolgt bei der Tagung „Die Natur feiern. Religiöse Feste und Naturschutz“ am 17. und 18. Oktober 2019 in der Katholischen Akademie in Mainz.

Veranstaltungen zu den Religiösen Naturschutztagen werden vom Abrahamischen Forum in Deutschland koordiniert. Das Projekt wird gefördert vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN.

Weitere Auskünfte erteilt Julia Glaeser beim Abrahamischen Forum in Darmstadt, Tel. 06151-39 19 741, Email jw@abrahamisches-forum.de

 

Darmstadt, 16.09.2019

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