Es wird brenzlig in den brennenden Amazonaswäldern, aber auch in Deutschlands Städten müssen wir uns zukünftig mit mehr Hitzewellen arrangieren, dafür stören uns die Wespen weniger beim Kölschtrinken ….

Das Thema Naturschutz hält sich nicht an Staatsgrenzen und verbindet Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln. Kein Wunder, dass auch die Interreligiöse Naturschutzwoche in Köln, Bonn und Umgebung wächst.

Bereits zum zweiten Mal geht die Interreligiöse Naturschutzwoche in Köln an den Start: Vom 08. bis -17. September stehen 25 spannende Veranstaltungen auf dem Programm. Das weltoffene und multikulturelle Köln wurde 2019 als der zentrale Austragungsort gewählt und dient als Kulisse für zahlreiche Aktivitäten rund um den Naturschutz, die biologische Vielfalt und die dafür vorhandenen medialen, religiösen und wirtschaftlichen Ressourcen unserer Zivilgesellschaft.

Fledermäuse, begrünte Moscheen, ungeahnte Artenvielfalt auf dem jüdischen Friedhof und im Hambacher Forst – das sind nur einige Schwerpunkte. Mitmachaktionen unter freiem Himmel, Tanz, Musik, Dialogrunden und Andachten – da ist sicherlich für jede/n etwas dabei.

Die feierliche Eröffnung der Interreligiösen Naturschutzwoche findet am 8. September im Quäker Nachbarschaftsheim e.V. in Köln statt. Zum Auftakt stimmt der prominente Musiker Janus Fröhlich von der Band Höhner in einer Dialogrunde auf den Schöpfungsbewahrungsauftrag ein:

„Die Höhner haben zusammen 17 Kinder und 3 Enkelkinder! Und denen haben wir versprochen, ihnen eine lebens- und liebenswerte Welt zu übergeben. Wir sind nur zu Gast auf dieser Welt! Unsere Welt kann nur durch den Zusammenhalt aller funktionieren. Wir möchten die Menschen mitnehmen und ihre Herzen öffnen, damit sie diese wunderschöne Welt so erhalten, wie sie jetzt ist.“ (Fröhlich)

Freudig erwartet werden anschließend die Grußworte der Bürgermeisterin von Köln, Elfi Scho-Antwerpes, sowie von Dr. Christiane Schell vom Bundesamt für Naturschutz.

Um das bunte Programm auf die Beine zu stellen, haben sich viele Organisationen, Gemeinden und Einzelpersonen zusammen getan. Der Bogen der teilnehmenden Organisationen reicht von christlichen Kirchen, einer Bahai-Gemeinde, muslimischen Religionsgemeinschaften, der Deutschen Buddhistischen Union, dem Inayati-Orden Deutschland, interreligiösen Verbänden bis hin zu Natur- und Umweltschutzorganisationen sowie Engagierten aus dem Bereich der Naturbildung.

Ausgerichtet werden die Tage vom Abrahamischen Forum e.V. und Tomorrow e.V. Am Rand der Veranstaltung steht der Geschäftsführer des Abrahamischen Forum, Dr. Jürgen Micksch, für Pressefragen gern zur Verfügung.

Die Religiösen Naturschutztage gehören zu dem Projekt „Religionen für biologische Vielfalt“, das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN gefördert wird. Ziel der bundesweiten Religiösen Naturschutztage ist es, Religionsgemeinden und Engagierte im Naturschutz an der Basis zu vernetzen.

Weitere Informationen gibt Julia Glaeser, Abrahamisches Forum in Deutschland, Mail: jw@abrahamisches-forum.de und Telefon: 06151 – 339196 und der Kölner Verein Tomorrow e.V., Mail: info@save-tomorrow.org.

Darmstadt, 29.08.2019

 

Das Programm:

8. September, Sonntag

12:00 – 19:00 Uhr

Treffpunkt: Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Kreutzerstraße 5-9, 50672 Köln

 

12-13 Uhr:          Workshop „Ich kann die Natur gut riechen“ mit Dr. Jonna Küchler-Krischun

13 Uhr:                 Eröffnung des Markts der Diversität

Ankündigung des Programmwechsels / Äpfel und Geschichten

Vorstellung von Tomorrow e.V. und der Woche/ der Verantstaltenden

13:30 Uhr:           Grußwort von und Gespräch mit Janus Fröhlich von den Höhnern und Botschafter für die UN-Dekade für biologische Vielfalt

Rundgang des Markts der Diversität mit Janus Fröhlich und dem Publikum

14 – 14:30 Uhr: Interreligiöse Andacht mit Kindern und Jugendlichen

14:30-15:40 Uhr: Bühnenprogramm mit Grußworten

  • Begrüßung durch Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin von Köln
  • „Religionen sind für biologische Vielfalt“, Dr. Jürgen Micksch, Abrahamisches Forum in Deutschland
  • Grußwort von Dr. Christiane Schell, Bundesamt für Naturschutz (BfN)
  • Jugendbotschafterin Adina Arth informiert über die UN-Dekade für biologische Vielfalt

15:40-16 Uhr:    Herzenmeditation als Abschluss des Bühnenprogramms

ab 16 Uhr:           Fortsetzung des Markts der Diversität

16-17 Uhr:          Workshop „Heimische aromatische Pflanzen, Räucherwerk und Weihrauch-Meditation“ mit Dr. Jonna Küchler-Krischun

17-18 Uhr:          Seilworkshop „Seil(e)tanz der Gefühle“ mit Antje Keller, Brahma Kumaris

18-19 Uhr:          Gehmeditation im Grüngürtel

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