Die zentrale Interreligiöse Naturschutzwoche wird vom 8.-15. September 2019 in Köln und Umgebung stattfinden. Dies ist vom Abrahamischen Forum in Deutschland vereinbart worden, das die Woche gemeinsam mit Tomorrow e.V. – Interfaith Cooperation for Sustainability ausrichtet.

Ein „Markt der Diversität“ für religiös-bezogene Umweltschutzprojekte und überkonfessionelle Akteure im Naturschutzbereich wird die Kölner Woche eröffnen. Stattfinden soll die Auftaktveranstaltung im Quäker Nachbarschaftsheim e.V. Hier kann sich jede Organisation an einem Tisch mit ihren Projekten zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit vorstellen. Ein buntes Vorprogramm mit Workshops im Grünen für Kinder, ein Bühnenprogramm sowie verschiedene Workshops werden den Markt begleiten.

Im Verlauf der Woche sind weitere Veranstaltungen in Köln und Bonn geplant, wie z.B. ein „Spiritueller Abendspaziergang durch die Natur“ mit Dr. Jonna Küchler-Krischun in Bonn sowie eine fachübergreifende Tagung zum Thema „Zwischen Weltuntergang und globaler Umkehr: Die religiösen Aspekte von Gewalt und Frieden in der Erhaltung der Natur“ in der Melanchthon Akademie Köln mit Dr. Carrie Dohe.

Religiöse Menschen und Naturschutzakteure werden dazu aufgerufen weitere Veranstaltungen zum Thema „Religionen und Naturschutz“ für den Zeitraum zu organisieren. Für die Kölner Woche organisiert ein fester Arbeitskreis das Programm und vernetzt die unterschiedlichen Akteure in Köln und Umgebung. Dazu trifft er sich jeden zweiten Montag im Monat. Um eine möglichst vielfältige und bunte Woche zu erstellen, werden dazu noch weitere Interessenten gesucht. Egal ob Privatperson, Gemeinde oder Naturschutzorganisation, jeder ist herzlich eingeladen, an der Planung der Projektwoche mitzuwirken. Die Veranstaltungen werden durch das Abrahamische Forum finanziell gefördert.

Angesichts der Bedrohung der Natur durch den Klimawandel, Monokulturen oder Pestizide und die damit verbundene Vernichtung von Pflanzen und Tieren gewinnen diese Tage an immer größerer Bedeutung. Religionen setzen sich seit Jahrtausenden für die Bewahrung der Natur und ihrer Vielfalt ein. Diese Traditionen sind in unserer Zeit wieder besonders aktuell. Die Naturschutztage und -wochen wollen zu diesen Themen neue Impulse geben.

Die Kölner Woche schließt sich an den Religiösen Naturschutztag am Sonntag, 8. September 2019 an, der bundesweit von verschiedenen Religionsgemeinschaften und Naturschutzakteuren begangen wird. Die Religiösen Naturschutztage und -wochen sind Teil des Projekts „Religionen für biologische Vielfalt“ des Abrahamischen Forums, dem Vertretungen von neun Religionsgemeinschaften, Naturschutzverbänden und staatlichen Stellen angehören.
Erstmals durchgeführt wurde die Religiöse Naturschutzwoche in Darmstadt im September 2017. Im darauffolgenden Jahr fand die zentrale Veranstaltung in Osnabrück statt und über 50 Veranstaltungen konnten in Darmstadt, Osnabrück und Köln organisiert werden.

Das Projekt Religionen für biologische Vielfalt wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Die Woche erhielt in den vergangenen zwei Jahren zusätzlich eine Förderung durch die Software AG Stiftung.

Weitere Informationen sind zu erhalten bei Julia Wolter, Mail: jw@abrahamisches-forum.de und Telefon: 06151 – 339196 sowie bei Dr. Carrie Dohe, Vorsitzende von Tomorrow e.V.: carrie.b.dohe@gmail.com

Gern kann diese Information an interessierte Personen weitergeleitet werden

Darmstadt, 09. April 2019

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