Vom 2. bis zum 9. September findet in Osnabrück erstmalig die Projektwoche „Naturschutz und Religionen“ statt. Die von der NGO „Religions for Peace“ Ortsgruppe Osnabrück und dem „Runden Tisch der Religionen“ organisierte Woche soll Religionsgemeinden und Engagierte im Naturschutz vernetzen und die Bewusstseinsbildung für den Naturschutz schärfen. Zu den 18 Veranstaltungen gehören unter anderem Workshops, Vorträge, Exkursionen und Konzerte.

„Wir sind stolz, dank des großen Engagements unterschiedlichster Projektpartner aus Osnabrück so ein spannendes und vielfältiges Programm anbieten zu können.“ erklärt Prof. Dr. Reinhold Mokrosch, Sprecher von „Religions for Peace“ und des „Runden Tischs der Religionen“. Neben verschiedensten Religionsgemeinschaften wie dem Forum am Dom oder der Bahá‘i Gemeinde wirken viele Naturschutzakteure wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), das Umweltzentrum Noller Schlucht und das Museum am Schölerberg mit. Bildungseinrichtungen wie die Hochschule Osnabrück und das Gymnasium in der Wüste sowie Initiativen wie der CSA Hof Pente und der Demeterhof Bünte sind auch mit dabei. Die Woche wird am 2. September im Rathaus des Westfälischen Friedens durch Herrn Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und den Generalsekretär der DBU Alexander Bonde eröffnet. Anschließend findet gegen 18.45 Uhr im Ratssitzungssaal eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Jugendlichen unterschiedlicher Religionen statt, bei der auch Andreas Mues, Bundesamt für Naturschutz, und Dr. Jürgen Micksch, u.a.Geschäftsführer des Abrahamischen Forums, über die Vernetzung von Religion und Naturschutz sprechen werden.

Die Projektwoche ist Teil der bundesweiten Initiative „Religionen für biologische Vielfalt“ des Abrahamischen Forums in Deutschland, die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN gefördert wird.

Auch in Köln und Darmstadt finden Religiöse Naturschutzwochen statt. Organisiert wurde die Kölner Woche von Dr. Carrie Dohe (Religionswissenschaftlerin). Dort werden sich viele Veranstaltungen mit dem Thema „Biene“ beschäftigen und ein „Markt der Diversität“ soll Möglichkeiten zur Vernetzung und Inspiration bieten. Die Darmstädter Woche findet bereits das zweite Mal statt und auch hier haben sich viele verschiedene religiöse Akteure und Naturschutzengagierte zusammengetan und spannende Workshops, Vorträge und Mitmachaktionen vorbereitet. Organisiert wird die Woche in Darmstadt von Hubert Meisinger vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EHKN sowie von Julia Wolter vom Abrahamischen Forum in Deutschland.

Weitere Informationen zur Projektwoche in Osnabrück, zu den Wochen in Köln und Darmstadt sowie zur Initiative „Religionen für biologische Vielfalt“ finden sich unter: https://abrahamisches-forum.de/religioese-naturschutzwoche-2/

Darmstadt, 15. August 2018

 

Gefördert durch das BfN mit Mitteln des Bundesministeriums für
Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

SPENDEN