Am Sonntag, dem 2. September 2018, beginnt die Religiöse Naturschutzwoche. 50 Veranstaltungen in verschiedenen Städten laden zu spannenden Workshops, Vorträgen, Konzerten und Mitmachaktionen ein. Die bundesweite Auftaktveranstaltung findet in diesem Jahr im Rathaus des Westfälischen Friedens in Osnabrück statt und wird durch Herrn Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und den Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Alexander Bonde, eröffnet. Anschließend findet eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Jugendlichen unterschiedlicher Religionen statt, bei der auch Andreas Mues, Bundesamt für Naturschutz, und Dr. Jürgen Micksch, u.a. Geschäftsführer des Abrahamischen Forums, über die Vernetzung von Religion und Naturschutz sprechen werden.

Die in Osnabrück von der NGO „Religions for Peace“ und dem „Runden Tisch der Religionen“ organisierte Projektwoche „Naturschutz und Religionen“ soll Religionsgemeinden und Engagierte im Naturschutz vernetzen und die Bewusstseinsbildung für den Naturschutz schärfen. Neben verschiedensten Religionsgemeinschaften wirken viele Naturschutzakteure und Bildungseinrichtungen mit.

Auch in Köln und Darmstadt finden Religiöse Naturschutzwochen statt. Organisiert wurde die Kölner Woche von Dr. Carrie Dohe (Religionswissenschaftlerin). Dort werden sich viele Veranstaltungen mit dem Thema „Biene“ beschäftigen und ein „Markt der Diversität“ soll Möglichkeiten zur Vernetzung und Inspiration bieten.

Die Darmstädter Woche findet bereits das zweite Mal statt und auch hier haben sich viele verschiedene religiöse Akteure und Naturschutzengagierte zusammengetan. Bei der Eröffnungsveranstaltung in Darmstadt am 2. September steht das Thema „Fasten und Konsum“ besonders im Vordergrund. Dort lädt die Jüdische Gemeinde Darmstadt zu einem Abend mit einer Einführung zum Themenfeld aus jüdischer Perspektive ein. Darüber hinaus werden muslimische und christliche Projekte vorgestellt.

Die Projektwoche ist Teil der bundesweiten Initiative „Religionen für biologische Vielfalt“ des Abrahamischen Forums in Deutschland, die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN gefördert wird.

Weitere Informationen zur Projektwoche in Osnabrück, zu den Wochen in Köln und Darmstadt sowie zur Initiative „Religionen für biologische Vielfalt“ finden sich unter: https://abrahamisches-forum.de/religioese-naturschutzwoche-2/

Bei Rückfragen zur Religiösen Naturschutzwoche steht Julia Wolter vom Abrahamischen Forum (jw@abrahamisches-forum.de / 06151-39 19 741) gern zur Verfügung.

 

Darmstadt, 31. August 2018

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