Das Arche-Noah-Fest zum Internationalen Tag der Artenvielfalt feiern

Das Abrahamische Forum in Deutschland ruft zum heutigen Internationalen Tag der Artenvielfalt dazu auf, sich mit Festen an den Natur- und Tierfreund Noah zu erinnern. Er hat in seiner Arche Noah nach einer ökologischen Katastrophe Menschen und Tiere gerettet.
Aufgrund der derzeitigen globalen Pandemie sind keine Feiern in größerer Gemeinschaft möglich. Dennoch können Familien mit und ohne Kinder sowie aus allen Glaubensrichtungen bei einem Waldspaziergang die Wildtiere und Insekten beobachten, die Vielfältigkeit der Natur direkt vor der Haustüre erleben und bestaunen.
In den kommenden Jahren sollen zum 22. Mai Arche-Noah Feste stattfinden, bei denen die biologische Vielfalt gefeiert wird. Hinweise und Anregungen zu solchen Festen finden Sie auf der Homepage des Abrahamischen Forums unter:  https://abrahamisches-forum.de/projekte/religionen-fuer-biologische-vielfalt/projekte-2-2/arche-noah-fest/
Flora und Fauna prägen ein Land. Vielfältige Landschaften lassen ein Land in seiner Blüte erstrahlen und geben diesem seinen Charakter. Durch kulturelle und andere menschengemachte Einflüsse geht die Diversität im Tier- und Pflanzenreich aber immer weiter zurück. Der Internationale Tag der biologischen Vielfalt ruft dazu auf, die Schätze der Natur mehr zu achten und wertzuschätzen, Ökosysteme zu erhalten und ressourcenschonend zu wirtschaften. 1992 einigten sich die Mitglieder der UN am 22. Mai in Nairobi auf eine Biodiversitäts-Konvention zum Erhalt der Arten. Heute ist dieses Abkommen eines der erfolgreichsten der Vereinten Nationen.
In religiösen Traditionen wird seit Jahrhunderten auf den Schatz der Natur hingewiesen und dazu aufgerufen, diese zu schützen, zu bebauen und im Einklang mit ihr zu leben. Ein Beispiel ist dafür die Erzählung von Noah. Eine durch Menschen verursachte Sintflut löscht das menschliche Leben als auch die gesamte Flora und Fauna der Erde aus. Einzig die Tiere, die Noah auf seine Arche rettete, haben überlebt- Sie bilden den Grundstock des neuen Lebens. So wie sich Noah damals um die Tiere kümmerte, so sollen sich die Menschen heute darum bemühen die biologische Vielfalt zu erhalten.
Das Projekt Religionen für biologische Vielfalt wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gefördert. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Abrahamischen Forums unter https://abrahamisches-forum.de/projekte/religionen-fuer-biologische-vielfalt/ Auskünfte erteilt Johanna Hessemer, Tel 06151-339196 Mail jh@abrahamischesforum.de

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