Zusammen für Menschenwürde und gegen Rassismus

Interreligiöser Aufruf zu den Wochen gegen Rassismus der Vereinten Nationen (UN) 2027

Wir laden alle Menschen ein, sich im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 5. bis 21. März 2027 insbesondere bei religiösen Feiern aktiv einzubringen. Jeder Beitrag zählt! Nur Miteinander können wir eine gute Gegenwart und Zukunft gestalten.
Wir erleben seit langem im Herzen Europas Frieden, Freiheit und einen beachtlichen Wohlstand. Dies war und ist möglich, weil viele Menschen – Alteingesessene und neu Hinzugewanderte – sich gemeinsam Tag für Tag für ein gelingendes Miteinander einsetzen. Gewalt, Hass, Benachteiligung, Ausgrenzung und jede Form von Rassismus sowie die Zerstörung der Umwelt gefährden nicht nur ein respektvolles Miteinander, sondern auch unseren Wohlstand.
Als Religionsgemeinschaften setzen wir uns ein für verbindende ethische Werte wie Respekt, Solidarität und Gerechtigkeit. Wir stehen ein für ein friedliches Miteinander sowie die Achtung der Menschenwürde, der Menschenrechte sowie der Natur und Umwelt. Wir achten die Vielfalt und setzen uns gleichwohl ausgehend vom Grundgesetz für die Einheit unter den Menschen ein.
Wir danken für die vielen religiösen Feiern und Aktivitäten zu den UN-Wochen gegen Rassismus. Es freut uns, wenn dazu Persönlichkeiten aus verschiedenen Religionsgemeinschaften eingeladen werden. Dadurch wird öffentlich, dass Religionen gemeinsam für die Menschenwürde und gegen Hass und Hetze aktiv sind.

Machen Sie mit! Gestalten Sie religiöse Feiern und laden Sie dazu Menschen unterschiedlicher Religion ein und beteiligen Sie sich bei den vielen örtlichen Aktivitäten.

Tsunma Konchok Jinpa Chodron, 1. Vorsitzende der Deutschen Buddhistischen Union (DBU)
Ihsan Dilber, Vorsitzender des Landesverbandes der Alevitischen Gemeinden in Hessen
Dr. Andreas Herrmann, Oberkirchenrat im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Laurent Ibra, Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM)
Jascha Noltenius, Beauftragter des Nationalen Geistigen Rates der Bahá´í in Deutschland
Dr. Irfan Ortac, Vorsitzender des Zentralrates der Eziden in Deutschland
Khushwant Singh, Rat der Sikhi
Haladhara Thaler, langjähriger Vorsitzender der Hindu-Gemeinde Berlin
Rabbiner Drs. Edward van Voolen, Berlin

Herausgegeben vom Interreligiösen Rat des Abrahamischen Forums in Deutschland, Goebelstr. 21a, 64293 Darmstadt

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