Interreligiöser Rat
Seit Juni 2002 versuchte das Deutsche Islamforum dem verstärkten antimuslimischen Rassismus nach den Anschlägen vom 11.9.2001 entgegenzuwirken.
2014 entstand in Zusammenarbeit mit muslimischen Verbänden die Initiative, Nachbarn während der UN-Wochen gegen Rassismus zu Freitagsgebeten in Moscheen einzuladen. Bald nahmen auch Vertretungen des öffentlichen Lebens und anderer Religionsgemeinschaften an den Ansprachen in den Moscheen teil.
Seit 2018 beteiligen sich jüdische und christliche Gemeinschaften und seit 2021 wirken Persönlichkeiten aus dem Alevitentum, Bahaitum, Buddhismus, Christentum, Ezidentum, Hinduismus, Judentum, Islam und der Sikh-Religion daran mit. Daraus entstand bei der Stiftung gegen Rassismus der Arbeitskreis „Religionen laden ein“.
2023 wurde beim Abrahamischen Forum das Interreligiöse Forum eingerichtet, das über die UN-Wochen hinaus Aktionen und Veranstaltungen organisiert. Im Mai 2025 wurde aus diesem Forum der Arbeitskreis Interreligiöser Rat beim Abrahamischen Forum.
