Fünf Wochen für Bäume
Neun Religionsgemeinschaften pflanzen gemeinsam Bäume
Die Fünf Wochen für Bäume vom 21. März bis 25. April weisen auf die große Bedeutung von Bäumen für das menschliche Leben, auf eine gesunde Umwelt und eine lebenswerte Zukunft hin.
In die Zeit zwischen 21. März und 25. April fallen vier wichtige UN-Tage. Der 21. März, der Internationale Tag des Waldes, und der 25. April, der internationale Tag des Baumes, bilden den Rahmen für den Aktionszeitraum der „Fünf Wochen für Bäume“. Der UN-Tag des Wassers am 22. März und der UN-Tag der Erde am 22. April verdeutlichen ebenfalls die Notwendigkeit einer Harmonie zwischen den Elementen. In dieser Zeit betonen Religionsgemeinschaften den Wert von Bäumen, Sträuchern und Wäldern.
Zwischen Januar und Februar (am 15. Tag des Monats Schwat) findet zudem das jüdische Neujahrsfest der Bäume, Tu biSchevat, statt. In der Mischna, der frühen Sammlung jüdischer Lehrtraditionen, markiert dieser Tag den Beginn des neuen Baumjahres. Heutzutage werden an diesem Tag Früchte gegessen, praktisches Wissen um Pflanzen vermittelt und Bäume gepflanzt.
Fünf Wochen für Bäume – Auftaktveranstaltung am 25. März 2026
Am 25. März 2026 fand von 11-14 Uhr die zentrale Auftaktveranstaltung der interreligiösen und bundesweiten Aktion ‚Fünf Wochen für Bäume‘ des Abrahamischen Forums im Islamischen Gemeindezentrum Brühl (Bergerstraße 78) statt. Die Initiative „Fünf Wochen für Bäume“ wurde vom Arbeitskreis Religionen und Naturschutz des Abrahamischen Forums in Deutschland ins Leben gerufen. In diesem geförderten Arbeitskreis arbeiten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften, des Naturschutzes sowie staatlicher Institutionen zusammen.
Die Aktion findet jährlich zwischen dem 21. März (Internationaler Tag des Waldes) und dem 25. April (Internationaler Tag des Baumes) statt. In diesem Zeitraum werden bundesweit und international Veranstaltungen organisiert, um die Bedeutung von Bäumen für das ökologische Gleichgewicht, den Klimaschutz und unser gemeinsames gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein hervorzuheben. Das Projekt „Religionen schützen die Natur und fördern ökologisches Bewusstsein“ wird durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.
Bei der zentralen Veranstaltung zu den „Fünf Wochen für Bäume“ haben das Abrahamische Forum und das Brühler Islamische Gemeindezentrum gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften und Umweltinitiativen ein Zeichen für Klimaschutz, interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Verantwortung gesetzt.
Fünf Wochen für Bäume – Ostervorbereitungen im Pfarrgarten der Evangelischen Gemeinde Mörfelden-Walldorf am 2. April 2026
Die Evangelische Kirchengemeinde Mörfelden-Walldorf lädt herzlich zum Gründonnerstag-Nachmittag in den Pfarrgarten der Waldenserkirche ein. Zwischen 15 und 17 Uhr wird der Pfarrgarten gemeinsam bepflanzt und auf den Sommer vorbereitet. Natürlich fehlt auch nicht das traditionelle Eierbemalen. Wir bemalen mit Naturfarben ausgeblasene Eier für den Osterstrauch. Dazu gibt es ein klassisches grünes Gericht aus dem Frankfurter Raum!
Der Nachmittag findet im Rahmen der Initiative „Fünf Wochen für Bäume“ des Abrahamischen Forums statt. Die Fünf Wochen für Bäume (21. März – 25. April) sind Teil des Projekts „Religionen schützen die Natur und fördern ökologisches Bewusstsein“, welches bis zum Jahr 2031 im „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ und durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert wird.
Baum des Jahres 2026
Die Zitterpappel (Populus tremula), auch Espe genannt, ist der Baum des Jahres 2026. Ihren Namen verdankt sie den zitternden Blättern, die sich schon bei leichtem Wind bewegen – bekannt ist auch die Redewendung „jemand zittert wie Espenlaub“. Sie wächst schnell und besiedelt als Pionierbaum offene Flächen, etwa nach Stürmen oder Bränden. Außerdem bietet sie vielen Insekten- und Vogelarten Lebensraum. Mit ihrer leuchtend gelben Herbstfärbung erinnert sie an die Bedeutung naturnaher und anpassungsfähiger Wälder.
Ansprechpartnerin
Dr. Claudia Willms cjw@abrahamisches-forum.de