Interreligiöse Naturschutztage
Zum zehnten Mal nähern sich die Interreligiösen Naturschutztage, die dieses Jahr vom 7. bis zum 13. September 2026, stattfinden. Die Interreligiösen Naturschutztage werden vom Abrahamischen Forum und unserer Geschäftsstelle in Darmstadt organisiert und koordiniert, gefördert werden sie im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).
Den Veranstaltungsformaten und Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – Ihr jeweiliger lokaler Beitrag zu den Interreligiösen Naturschutztagen hängt von Ihren Interessen vor Ort und von Ihrer jeweiligen Religionsgemeinschaft bzw. Ihren interreligiösen Partnerschaften ab. Es kann sich um Vorträge, Meditationen, Pflanzaktionen, Wanderungen und Radtouren in der Natur sowie um religiöse Feste oder Gottesdienste handeln, die sich der biologischen Vielfalt und Erhaltung der Natur widmen.
Wir stehen Ihnen bei der Planung und Umsetzung gerne zur Seite und freuen uns über Ihre Anfragen und kreativen Ideen. Bei Fragen zum Projekt und auf der Suche nach Kooperationspartnern zögern Sie nicht und schreiben Sie uns.
Ein erstes Online-Vernetzungstreffen findet am 10. Juni 2026 statt – bei Interesse schreiben Sie bitte eine Mail an: cjw@abrahamisches-forum.de
Interreligiöse Naturschutztage vom 7. bis zum 13. September 2026
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Zum Hintergrund
Einen Auftrag, den sich die neun Religionsgemeinschaften in der „Gemeinsamen Erklärung für biologische Vielfalt“ selbst gegeben haben, ist die Durchführung der Interreligiösen Naturschutztage im September, also innerhalb des Zeitraums der ökumenischen Schöpfungszeit. Die damals noch „Religiöse Naturschutztage“ genannte Veranstaltungsreihe wurde erstmals 2017 vom Abrahamischen Forum angeregt.
Die Interreligiösen Naturschutztage dienen dazu, religiös motivierte Umweltschützende und Engagierte im Naturschutz zu vernetzen und den Dialog unter den Religionsgemeinschaften auf Basis von gemeinsamen Aktivitäten zu fördern. Die Themen Naturschutz und biologische Vielfalt als wechselseitig wirksame Elemente der interreligiösen Zusammenarbeit können Menschen unterschiedlichen Glaubens einander näher bringen und ermöglichen gemeinschaftliche Praktiken, Aktivitäten und Gebete. Darüber hinaus kann die Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für den Naturschutz in der Gesellschaft gestärkt werden.
Ansprechpartnerin
Dr. Claudia Willms


