Werkstatt – Angebote mit Abrahamischen Teams

 

Das Vorgehen eines Teams ist als Arbeitskonzept zu verstehen, die Arbeit im Klassenzimmer ist thematisch und methodisch erweiterbar oder adaptierbar. Möglichkeiten sind:

  • Einbezug verschiedener religiöser Quellen (Bibel, Heiligenlegenden, Koran, Thora, Talmud, etc. )
  • Einsatz verschiedener interaktiver Methoden (Textarbeit, biographisches Arbeiten anhand von monologischem Schreiben, Arbeit mit Comics, gemeinsame Zubereitung von Speisen)
  • Dokumentation und Nachgespräch mit Lehrenden und partizipierenden Eltern
  • Ergebnis-Präsentationen als Ausstellungen und Aufführungen bei Festen

 

Grundsätzlich sind Teams für Vorschläge von Lehrenden, Schulleitungen und anderen Mittler/innen offen.

Ansprechpartnerin

 

Stephanie Krauch

sk@abrahamisches-forum.de

In den abrahamischen Religionen gilt der gotterwählte Urvater und Prophet als Retter der Menschheit und auf der Erde lebender Arten.

In Zeiten von bedrohlichem Klimawandel, Flut- und Dürrekatastrophen und der damit verbundenen 6. Aussterbewelle ist die Geschichte von Noah und seiner Arche besonders aktuell.  Im Workshop sprechen wir über den Schöpfungsbewahrungs- Auftrag und die Beziehung zwischen Mensch (Geschöpf) und Tier (Mitgeschöpf). Dabei machen wir die Bretter der Arche zur Bühne und schlüpfen in szenischer Interaktion in die Rolle der besonders bedrohten Arten.

Auf das interreligiöse Bühnengespräch freuen sich Senay Altintas, Jennifer Münch, Vincenzo Petracca und Anatoli Rabinstein.  Die Teilnahme ist kostenfrei, Plätze sind begrenzt. Also schnell anmelden bei Stephanie Krauch: info@abrahamisches-forum.de

 

 

Artensterben, Besiedelung, CO2 Bilanz, Dürrewelle … Ein ganzes ABC lässt sich zur ökologischen Krise unserer Gegenwart zusammentragen. Die Biodiversität ist so bedroht wie nie zuvor. Wie können wir Menschen uns dem Thema positiv nähern, uns aktiv einbringen und produktiv miteinander ins Gespräch kommen?

 

Der interreligiöse Dialog zeigt zahlreiche Ansätze dazu auf. Die Heiligen Schriften zeigen uns, wie wichtig der Artenschutz für unser Fortbestehen ist. Besonders eindrucksvoll ist die Geschichte der Arche Noah.

 

 

 

Abrahams Haus stand allen Menschenkindern offen, den Vorbeiziehenden und den Heimkehrenden, und Tag für Tag kamen welche, um bei Abraham zu essen und zu trinken. Wer hungrig war, dem gab er Brot und der Gast aß und trank und war gesättigt. Wer nackend in sein Haus kam, den hüllte er in Kleider und ließ ihn von Gott erfahren, dem Schöpfer aller Dinge.    (Bin-Gorion: Die Sage der Juden, Mythen, Legenden, Auslegungen. Berlin 1935, S. 268.)

Gastfreundschaft, Menschenliebe und bedingungslose Hingabe zu dem einen Gott verbinden Juden, Christen und Muslime gleichermaßen mit dem Erbe Abrahams. Die Beschäftigung mit Urvater Abraham ist lohnenswert, denn in ihr liegt neben den religiösen Unterschieden die Chance der friedlichen Einheit.

Mehr zum Projekt

Wenn Sie ein interreligiöses und interdisziplinäres Team einladen möchten, kontaktieren Sie uns gerne.

Projektbeschreibung

Altvater und Prophet Noah steht in Judentum, Christentum und Islam für den Monotheismus, das Bekenntnis zu einer Gemeinschaft, die sich am Guten orientiert und den Bund mit Gott. Modern gesprochen zeigte uns Noah, wie man die Umwelt und die darin lebenden Arten schützen kann, denn nur Menschen, die achtsam mit ihren Mitgeschöpfen umgehen, können sich untereinander mit Respekt verständigen.

Wie sich spielerisch und interaktiv die Noah Geschichte interreligiös im Schulunterricht vermitteln lässt, zeigt ein Abrahamisches Team im Workshop Noah und die Artenvielfalt. Lehrkräfte und SchülerInnen können im Gespräch mit Jennifer Münch, Senay Altintas und Andrea Setzer-Blonski kreative und kooperative Methoden erproben um Fragen des Umweltschutzes anzugehen und zu lösen. Neben einem theaterpädagogischen Ausflug auf die Arche zur Krisenkonferenz der bedrohten Tiere besprechen wir den Schöpfungsbewahrungsauftrag in den Religionen und  überprüfen das Noah-Narrativ auf seine Praxistauglichkeit für die Gegenwart.

Der Workshop Noah und die Artenvielfalt vertieft Fragen der Religion und Umweltethik, schult Konfliktlösungsstrategien und Perspektivwechsel und ermöglicht einen kreativen und humorvollen Zugang zu brisanten Themen.

Geeignet für:

✓ Unterrichtseinheiten an Grund- und weiterführenden Schulen

✓  LehrerInnen-Fortbildungen

✓ Gemeindearbeit u.ä.

Dauer: 90- 120 Minuten nach Absprache

Kosten: Das Angebot ist kostenfrei.

Mehr zum Projekt

Ansprechpartnerin für Projekte mit Abrahamischen Teams ist Stephanie Krauch.

Projektbeschreibung

Mit der Schulklasse wird die Geschichte des Stammvaters Abraham gelesen und im szenischen Spiel in eine Theatersequenz umgewandelt. Neben dem kooperativen Lernen durch das szenische Spiel geht es um die Auseinandersetzung mit Glaubensfragen und Parallelen zum Hier und Jetzt. Dazu gehören Fluchterfahrungen, die Suche nach dem eigenen Platz im Leben,  tradierte und neue Rollenbilder (Verständnis als Mutter, Vater, Tochter oder Sohn) und die Entwicklung von Beziehungen (zu Gott und dem unmittelbaren Umfeld).

Im Anschluss an das szenische Spiel und den Austausch von Erlebtem und Beobachtetem beschäftigt sich die Klasse mit dem Stammbaum der abrahamischen Religionen und fertigt in Gruppenarbeit selbst Stammbäume an. Auch jenseits von Religion ist der Stammbaum eine gute Möglichkeit sich mit der eigenen Herkunft auseinanderzusetzen. Die Gruppe bespricht Artefakte aus den Religionen in Anschluss.

Durch die konkrete, körperliche und haptische Arbeit erleben die SchülerInnen einen persönlichen Bezug zur Geschichte aus den heiligen Schriften.

Geeignet für:

✓ Unterrichtseinheiten an Grund- und weiterführenden Schulen

✓  LehrerInnen-Fortbildungen

✓ Gemeindearbeit u.ä.

Dauer: 90- 120 Minuten nach Absprache

Kosten: Das Angebot ist kostenfrei.

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