
Religionen schützen die Natur
Neun Religionsgemeinschaften beteiligen sich beim Arbeitskreis „Religionen schützen die Natur“, der für fünf Jahre beim Abrahamischen Forum in Deutschland eingerichtet wurde: Aleviten, Bahai, Buddhisten, Christen, Eziden, Hindus, Juden, Muslime und Sikhi.
Schwerpunkte sind
- die am 21. März beginnenden fünf Wochen für Bäume
- die Interreligiösen Naturschutztage vom 6.-11. September 2026 und
- die Entwicklung religiöser Feste rund um die Natur wie das Arche-Noah-Fest am 22. Mai oder das Fest zum Tag der Biene am 20. Mai.
Der Arbeitskreis fördert gemeinsame Aktivitäten von Religionsgemeinschaften für biologische Vielfalt.
Nach einer Begrüßung durch Dr. Jennifer Achten-Gozdowski, Stellvertretende Leiterin des Zentrums Bildung und Gesellschaft der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, in dem die Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises stattfand, betonte Liridon Hoxha vom Bundesamt für Naturschutz, dass es im Hinblick auf die Umsetzung der „Nationalen Biodiversitätsstrategie 2030“ ein wichtiges Anliegen ist, Aktivitäten von Religionsgemeinschaften für die biologische Vielfalt zu fördern. Dr. Jürgen Micksch, der Geschäftsführer des Abrahamischen Forums, und die Projektreferentin Dr. Claudia Willms wiesen auf das große Potenzial von Religionen für den Naturschutz hin.
Gefördert wird das neue Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums.
Weitere Informationen erteilt Dr. Claudia Willms, Abrahamisches Forum in Deutschland e.V., Goebelstr.21a, 64293 Darmstadt
cjw@abrahamisches-forum.de Tel. 06151-33 91 96


