Im September 2026 fanden bundesweit die 10. Interreligiösen Naturschutztage mit einem bunten Programm aus Mitmachaktionen, Wanderungen und religiösen Impulsen statt. Das Projekt „Religionen schützen die Natur und schaffen ökologisches Bewusstsein“ setzt neue Maßstäbe, indem es auf religiöse und kulturelle Gemeinsamkeiten Bezug nimmt und interreligiöse Kooperationen bezüglich des Naturschutzes auf- und ausbaut.


Die Projektreferentin für Religionen und Naturschutz beim Abrahamischen Forum in Deutschland, Claudia Fischer-Willms, freut sich besonders über die erste Beteiligung eines östlichen Bundeslandes: „In der Lutherstadt Wittenberg waren wir beim Schöpfungsfest der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland mit einer Gesprächsinsel zum Thema ‚Green Islam‘ vertreten. Hier gab eine ökologisch engagierte Muslimin Einblick in ihr Verständnis von Klima- und Naturschutz und verwies auf umweltethische Quellen im Koran. Alle Beteiligten fanden den Austausch sehr bereichernd.“


Die Auftaktveranstaltung der Interreligiösen Naturschutztage behandelte das Thema „KI & Naturschutz“ und lieferte Impulse einer jüdischen Rabbinerin, eines katholischen Theologen und eines muslimischen Ingenieurs. Am Frankfurter Lohrberg fand am FamilienSonntag eine Interreligiöse Quellenwanderung statt, in der Natur-Mandalas gelegt und Quellen besucht wurden. Kindgerechte Impulse zum Thema wurden von einem Sikhi, einer Christin und einer Muslimin beigesteuert. Die Abschlussveranstaltung fand am Baha’i-Tempel in Hofheim-Langenhain statt und begeisterte durch einen Mix aus interreligiöser Andacht, Podiumsgespräch und Baumpflanzaktion.


Das Projekt „Religionen schützen die Natur und fördern ökologische Bewusstsein“ bietet weitere Möglichkeiten, sich zu beteiligen, beispielsweise innerhalb der Projektbausteine „5 Wochen für Bäume“ und „Religiöse Feste mit Naturbezug“, die im März und im Lauf des Jahres angesiedelt sind. Gefördert wird es im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.


Weitere Informationen erhalten Sie bei der Projektreferentin Dr. Claudia Fischer-Willms, Geschäftsstelle Abrahamisches Forum, Goebelstr. 21a, 64293 Darmstadt, 06151-3919741 / 0163-2090635, cjw@abrahamisches-forum.de oder unter: www.abrahamisches-forum.de

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