Zum dritten Mal gedenken wir der furchtbaren Gräueltaten, die von der Hamas am frühen Morgen des 7. Oktober 2023 in ihrem barbarischen Massaker verübt wurden. Für das unermessliche Leid der Opfer und Geiseln, ihrer Angehörigen und Freunde, für den Schmerz aller Trauernden – dafür gibt es keine Worte.
Der 7. Oktober ist eine Zäsur für die jüdische Gemeinschaft und gleichfalls für die Palästinenserinnen und Palästinenser – nicht nur in Israel und Gaza, sondern, wie wir schmerzhaft erfahren, weltweit. Die Erinnerung und das Mahnen an den 7. Oktober und seine Folgen werden von einem – nicht nur in Deutschland – wachsenden Antisemitismus überschattet, der uns ein Weckruf sein sollte.
Wir sind verbunden mit allen, die sich für Dialog und Begegnung einsetzen, für offene Gespräche, für die Bereitschaft, einander zuzuhören, und für klare Worte gegen pauschale Ausgrenzung und die Verklärung von Terror.
Besonders hinweisen möchten wir auf die Aktionswochen gegen Antisemitismus in vielen Städten Deutschlands vom 07. Oktober bis zum 09. November.


