Am Freitag, 25. September 2026, beginnt bei Sonnenuntergang das jüdische Laubhüttenfest. Es endet am Abend des 02. Oktober. Nach der Thora wird es sieben Tage lang nach der Ernte in einer Laubhütte (Sukka) gemeinsam gefeiert. Eingeladen sind alle Menschen, unabhängig von sozialer Schicht oder Religion. „Diese Tradition könnte breit aufgegriffen werden. Wünschenswert sind bundesweit solidarische Laubhüttengemeinschaften!“ sagt der Geschäftsführer des Abrahamischen Forums in Deutschland, Jürgen Micksch.

Gemeinsam mit Jüdinnen und Juden unter pädagogischer Anleitung können vor allem Jugendliche und Schulklassen Laubhütten errichten. In ihnen sind Gespräche möglich, Vorträge, Teezeremonien, musikalische Darbietungen, Einladungen zum Essen und vieles mehr. Das Laubhüttenfest ist Ausdruck der Dankbarkeit für die Ernte und die biologische Vielfalt der Natur, die menschliches Leben ermöglicht. Christliche Gemeinden feiern um diese Zeit das Erntedankfest.

„Laubhüttenfeste sind eine Chance zum Kennenlernen, zum Austausch und zu gemeinsamen Aktionen mit Menschen jüdischen Glaubens“ – so Stephanie Krauch, die als Referentin für Abrahamische Teams bereits mit mehreren Schulklassen solche Laubhütten an Schulen gebaut hat. Eine Anleitung zum Bau und zur pädagogischen Vorgehensweise ist beim Abrahamischen Forum zu finden.

Das Abrahamische Forum in Deutschland e.V. ist ein Zusammenschluss von Vertretungen aus dem Judentum, Christentum, Islam und Bahaitum mit Persönlichkeiten aus der Wissenschaft und aus Stiftungen. Es fördert das Miteinander von Menschen verschiedener Religionen. Das Abrahamische Forum koordiniert bundesweit Veranstaltungen Abrahamischer Teams, den Interreligiösen Rat und den Arbeitskreis „Religionen und Naturschutz“, dem Vertretungen aus neun Religionsgemeinschaften und dem Naturschutz angehören. 

Foto: Abrahamisches Team vor der Laubhütte, Schulprojekt mit Jahrgangsstufe 6 im Geschwister-Scholl-Gymnasium Ludwigshafen

Hier geht es zu unserer Anleitung zum Bau einer Laubhütte



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