Mehr Kooperation für ein lebenswertes Frankfurt
19. November-18:00 - 20:30

Ziel der Veranstaltung ist eine langfristige und stärkere Kooperation zwischen vielfältigen Akteur:innen, um gemeinsam für einen sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft und Wirtschaft mehr Sichtbarkeit und Wirksamkeit erreichen zu können. Nach dem Hitzesommer starten wir mit den Themen Entsiegeln, Klimagerechtigkeit und biologische Vielfalt. Dabei sehen wir die Notwendigkeit und das Potenzial, im weiteren Verlauf auch die Zusammenhänge zu anderen wichtigen Themen herzustellen.
Beim Workshop stehen 3 Themen im Fokus, zu denen es auch jeweils eine Arbeitsgruppe geben wird:
– Hitze-Inseln bekämpfen durch Entsiegeln und Begrünen
Die Initiative Main-Wäldchen stellt vor, wie öffentliche und private Flächen „abgepflastert“ und z. B. tiny forests für ein kühleres Frankfurt angepflanzt werden können. Als gemeinsames Event mit Ihrer Gemeinde, Ihrem Team oder einem Verein bringt es Menschen aktiv zusammen und sorgt gleichzeitig für Abkühlung, Wasserspeicherung und mehr Biodiversität.
– Die globale Perspektive und der Zusammenhang zu Klimagerechtigkeit
Das NETZ Bangladesch zeigt die Auswirkungen unseres nicht nachhaltigen Lebensstils und Wirtschaftens auf Menschen im Globalen Süden. In Bangladesch sind die Folgen der Klimakrise für viele Menschen bereits heute existenziell. Gleichzeitig entwickeln Gemeinden vor Ort Strategien und Lösungen, um den Herausforderungen zu begegnen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
– Religionsgemeinschaften für Nachhaltigkeit und biologische Vielfalt
Abrahamisches Forum: Religiös-nachhaltiges Bewusstsein und interreligiöse Kooperationen hinsichtlich des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes werden immer bedeutsamer. Um dies zu verdeutlichen, werden wir das Projekt „Religionen schützen die Natur“ vorstellen und neue Wege der Zusammenarbeit ausloten.
In den 3 AGs sollen folgende Fragen übergreifend bearbeitet werden:
- Wie können Maßnahmen zur Klimaanpassung gemeinsam und solidarisch gestaltet werden?
- Welchen Beitrag für Globale Klimagerechtigkeit können wir leisten?
- Wie kommen wir zu mehr/besserer Kooperation und zu Synergie-Effekten, um mehr Sichtbarkeit und Wirksamkeit für einen sozial-ökologischen Umbau erreichen zu können?
Ablauf:
– ab 17:30 Ankommen mit einem kleinen Imbiss
– 18:05: Begrüßung: Jochen Müller, Annika Waymann und Joachim Langer
– 18:15: Impulse zu den drei Themen (jew. 5 min)
– 18:35: Arbeitsgruppen zur Vertiefung der Themen
– 19:45: Ergebnisse aus den AGs im Plenum – mit Fokus auf die übergreifenden Fragen
– 20:30: Abschlussrunde und Feedback,
– anschließend offener Ausklang, individueller Austausch und Vernetzung
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung (formlose Mail an jochen.mueller@econgood.org oder joachim.langer@woek.de) und über Spenden für die drei genannten Projekte.



